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Techniken der Schmerzlinderung in der Praxis Dr. Gerhard Kainz.

Prosthesis complaints

Probleme nach Knieprothese oder Hüftprothese

Moderne Gelenkprothesen sind technisch sehr ausgereift und ermöglichen in den meisten Fällen eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Dennoch können in seltenen Fällen Beschwerden nach einer Knieprothese oder Hüftprothese auftreten.

Mögliche Ursachen für Beschwerden nach Gelenkersatz

Probleme nach einer Knie- oder Hüftprothese können unterschiedliche Ursachen haben:

  • Prothesenlockerung
  • Luxation (Ausrenkung)
  • Infektion der Prothese
  • Materialverschleiß (Abrieb der Gleitflächen)
  • Fehlpositionierung des Implantats
  • allergische Reaktionen auf Implantatmaterial
  • Funktionsstörungen oder Instabilität

Eine sorgfältige Operationstechnik, moderne Implantate und konsequente Nachsorge reduzieren das Risiko deutlich – dennoch ist eine frühzeitige Abklärung bei Beschwerden entscheidend.

Probleme nach Hüftprothese

Man unterscheidet zwischen Früh- und Spätkomplikationen.

  • Frühkomplikation: Am häufigsten ist die Luxation (Ausrenkung) des künstlichen Hüftgelenks, meist im ersten Jahr nach der Operation.
  • Spätkomplikation: Die häufigste Ursache ist die Prothesenlockerung – oft viele Jahre nach der Implantation.

Typische Symptome einer Hüftprothesenlockerung:

  • Schmerzen in Leiste, Gesäß oder Oberschenkel
  • Ausstrahlung bis ins Knie
  • Instabilitätsgefühl
  • Klickgeräusche
  • Beinlängenunterschied

Probleme nach Knieprothese

Die häufigsten Gründe für Beschwerden oder einen notwendigen Prothesenwechsel sind:

  • Lockerung der Knieprothese
  • Fehlstellung oder Fehlpositionierung
  • Polyethylen-Abrieb
  • Infektion
  • periprothetische Knochenbrüche

Symptome sind meist belastungsabhängige Schmerzen, Instabilität sowie Schwellung oder Rötung im Bereich des Kniegelenks.

Infektion einer Gelenkprothese

Eine Protheseninfektion kann früh (innerhalb der ersten Monate) oder spät – sogar Jahre nach der Operation – auftreten.

Mögliche Symptome:

  • zunehmende Ruhe- und Nachtschmerzen
  • Schwellung und Rötung
  • Überwärmung
  • Fieber
  • allgemeines Krankheitsgefühl

Infektionen müssen rasch abgeklärt werden, da sie in seltenen Fällen schwerwiegend verlaufen können.

Diagnose bei Beschwerden nach Knie- oder Hüftprothese

Die Abklärung erfolgt durch:

  • ausführliche Anamnese
  • klinische Untersuchung
  • Röntgen
  • gegebenenfalls CT oder MRT
  • Laboruntersuchungen bei Infektionsverdacht
  • Gelenkpunktion zur Keimdiagnostik

Nur durch eine exakte Diagnose kann entschieden werden, ob eine konservative Therapie ausreichend ist oder ein operativer Eingriff notwendig wird.

Behandlung von Prothesenproblemen in Wien

Nicht jede Beschwerde erfordert sofort eine Operation. In manchen Fällen sind konservative Maßnahmen ausreichend.

Bei wiederholten Luxationen, ausgeprägter Lockerung oder Infektion kann jedoch eine Wechseloperation (Revisionseingriff) erforderlich sein.

Die operative Versorgung erfolgt persönlich durch OA Dr. Gerhard Kainz im Evangelischen Krankenhaus Wien. Die umfassende Nachbetreuung findet in meiner Ordination statt, um eine optimale Rehabilitation sicherzustellen.

Spezialist für Endoprothetik in Wien

Probleme nach einem künstlichen Hüft- oder Kniegelenk sind selten – sollten jedoch ernst genommen und frühzeitig abgeklärt werden.

Vereinbaren Sie einen Termin bei OA Dr. Gerhard Kainz, Ihrem Ansprechpartner für Knieprothese, Hüftprothese und Revisionschirurgie in Wien.

4 gute gründe für einen termin bei dr. gerhard kainz

Schnell verfügbare OP-Termine
Operationstermine können in der Regel kurzfristig und schnell vergeben werden. Im Gegensatz zu einem öffentlichen Krankenhaus gibt es im Privatkrankenhaus keine Wartelisten!

Alles aus einer Hand
Von der Organisation über die Planung und Durchführung bis hin zur Nachsorge erfolgt der gesamte Behandlungsprozess koordiniert, strukturiert und ohne unnötige Umwege.

Klare Spezialisierung & moderne OP-Techniken
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf modernen, schonenden Operationsverfahren:

  • Minimalinvasiver künstlicher Knie- und Hüftgelenksersatz (AMIS-Methode)
  • Arthroskopische Eingriffe
  • „Kleine“ Hand- und Fußchirurgie

Erst konservativ, dann operativ
Vor einer Operation werden – sofern medizinisch sinnvoll und möglich – alle konservativen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft. Gemeinsam mit Ihnen wird ein transparenter und individueller Therapieplan erstellt, der erst bei entsprechender Indikation eine operative Behandlung vorsieht.

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ORTHOPÄDIE HIETZING
Dr. Gerhard Kainz
Facharzt für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
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Tel.: 01/8043568
Fax: 01/80435685

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